Motorroller gehören heute zum Straßenbild dazu, wie das Auto. Besonders im Frühjahr oder Sommer lassen viele Autofahrer ihr Fahrzeug in der Garage, um mit dem Motorroller zur Arbeit zu fahren. Auch Schüler und Studenten entscheiden sich heute für die preiswerte Alternative Roller. Doch viele betreiben das Roller-Fahren auch als Hobby. Da wird gebastelt und geschraubt, aber nicht immer ist das, was die Jugendlichen an ihrem Roller verändern, auch erlaubt.
Zum Motorroller Tuning gehört nicht nur das Verändern des Erscheinungsbildes, viele bauen technische Teile in ihren Roller ein. Doch grundsätzlich sollten die Rollerfahrer eins wissen, alles was die Geschwindigkeit erhöht, ist verboten. Aber gerade Jugendliche wollen mehr Speed und schrauben an ihren Rollern herum, dass sie die zugelassene Höchstgeschwindigkeiten überschreiten. Das führt aber zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und auch der Versicherung. Aber es gibt Tuning-Methoden, die dürfen sein. Wichtig ist nur, dass die Teile auch zugelassen sind. Sitzbänke, Griffe oder Blinker dürfen selbstverständlich ausgebaut werden. Verboten sind auch solche Tuning-Artikel, die andere Verkehrsteilnehmer ablenken. Dazu gehört zum Beispiel die Unterbodenbeleuchtung. Wichtig ist allerdings beim Tuning auch das richtige Werkzeug, denn wer das falsche benutzt, verliert viel Zeit und Mühe.
Anders sieht es beim optischen Tuning aus. Hier ist alles erlaubt. Ein beliebtes Tuning ist das Lackieren des Auspuffs. Allerdings sollten dabei Sicherheitsaspekte eingehalten werden. Das Tragen einer Schutzmaske ist erforderlich. Aber auch die farbliche Veränderung der Karosserie ist erlaubt. Am geschicktesten funktioniert das mit Folie, mit denen auch Laien recht gut zurecht kommen, Aber auch das Austauschen der Fußmatten gegen Riffelbleche verändert den Roller äußerlich.
Sicherlich gibt es noch mehr Tuningmaßnahmen, aber man kann es nicht oft genug betonen, wichtig ist, dass alles, was am Motorroller verändert wird, auch legal ist. Ansonsten kann der Spaß teuer werden.
